Ein neuer Star im Advent – die Amaryllis

Mistel, Weihnachtsstern, Stechpalme und Christrose gehören  einfach zur Vorweihnachtszeit. Still und heimlich hat sich aber eine andere Pflanze zum neuen Star im Advent entwickelt: die Amaryllis.

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Riesenblüten strahlen in weihnachtlichen Gestecken. Die Amaryllis oder Ritterstern, wie sie deutsch korrekt genannt wird, begeistert durch ihre Blütenpracht. Wenn innerhalb weniger Tage aus einer braunen, trockenen Zwiebel ein Blütenschafft wächst und sich dann jeweils vier, fünf gewaltige Blüten in Rot, Rosa, Weiß, gefüllt oder gestreift öffnen, dann ist das für viele ein Wunder der Natur.

Die ursprüngliche Heimat der Amaryllis ist Südamerika, seit beinahe 200 Jahren ist sie in Europa zu finden. Weil sie gerade im Winter die Hauptblüte hat, ist sie wie geschaffen für den adventlichen Zimmerschmuck. Keinesfalls ist der Ritterstern aber eine Wegwerfpflanze, er blüht bei richtiger Behandlung Jahr für Jahr.

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Wenn Sie die Amaryllis selbst einpflanzen, beachten Sie, dass zwei Drittel  der Zwiebel in der Erde sind und ein Drittel über die Erde ragt. Vorsicht mit den Wurzeln,  nicht knicken und quetschen. Jetzt nur wenig aber regelmäßig gießen. Erst wenn der grüne Austrieb sichtbar ist, die Wassergaben erhöhen. Temperatur nicht unter 18 Grad, ein sonniger Fensterplatz ist ideal.

Nach der Blüte die welken Teile sofort entfernen,  regelmäßig weiter gießen und düngen, ab Mai ins Freie stellen. Im September lassen Sie die Pflanze einfach eintrocknen. Die Blätter werden abgeschnitten und die Amaryllis  beginnt mit ihrer Ruhephase im Keller bei rund zehn Grad. Ende November wird die Zwiebel wieder zum  Leben erweckt, wenn sie diese in frische Erde einlegen.

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