Hauswurz & Co. - die Unverwüstlichen

Seit der Antike werden sie als Schutzmittel gegen Schädlinge und Blitzschlag, als Zauber- und Heilpflanzen und nicht zuletzt auch um ihres Zierwertes willen genutzt: Dachwurz, Hauswurz oder Donnerwurz, das sind die deutschen Namen der „Semperviven“. Sie sind für bequeme Gartenliebhaber die ideale Bepflanzung von Balkonkästen und Schalen. Ja selbst direkt auf Dachziegeln wächst die Pflanze problemlos – und das über Jahre.

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Es gibt tausende Sorten, die – hat man einmal zu sammeln begonnen – süchtig machen. Semperviven benötigen durchlässige Erde, im Wachstum von Zeit zu Zeit Dünger, dann werden die Blätter so richtig dickfleischig und schmücken sich auch mit kleinen attraktiven Blüten.
Überhaupt haben in den letzten Jahren diese sukkulenten Gewächse an Bedeutung zugenommen, auch als Zimmerpflanzen. Es geht um eine ganze Gruppe von Pflanzen, die allesamt eines gemeinsam haben, eine große Robustheit und kein Problem mit trockener Zimmerluft. Denn die dicken, fleischigen und oft mit Wachs überzogenen Blätter überstehen auch längere Trockenperioden problemlos. Als Standort sind helle Plätze, auch in voller Sonne ideal. Einzig beim Gießen muss man aufpassen. Lieber zweimal darauf vergessen, als einmal zu viel Wasser geben.

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Bekannt seit vielen Jahren sind Pflanzen  wie das „Flammende Käthchen“, der „Geldbaum“, der „Elefantenfuß“ oder auch die „Aloe“. Dazu kommt ein großes Sortiment an neuen „Wüstenpflanzen“.  Da findet man zum Beispiel Crassula zu der der Geldbaum gehört, die auch in der vollen Sonne stehen können. Es  gibt davon einige neuere Sorten: „Hobbit“ hat dickfleischige, säulenförmige Blätter, „Arborescens“, sehr große, silbergraue Blätter.

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