Alles Erika

Heidekraut, Calluna, Erika - unter diesen verschiedenen Namen ist uns die Pflanze bekannt. Sie gehört zur Familie der Ericaceae (Heidekrautgewächse). Besondere Sorten wie die „Knospenblüher“ sind Dauerblüher durch den ganzen Winter, sofern sie keinem extra starken Frost ausgesetzt werden, denn die Blüten verblühen nicht, weil sich die Knospen nicht öffnen.

Bei den Callunen ist ein regelmäßiger Rückschnitt direkt nach der Blüte erforderlich (Februar/März). Am Altholz entstehen keine neuen Triebe. Kalkfreien, feuchten Boden, jedoch keine Staunässe, und sonnig bis halbschattig, so lieben es die Heidekrautgewächse. Eine tolle Kombination ergeben die verschieden färbigen Callunen (weiß, rosa, rot, lila) mir Hornveilchen (Miniviolen), Chrysanthemen, Zierkohl oder Hebemix. Solche Arrangements sind bestens geeignet für Balkonkästen, Tröge, Schalen oder Gräber.

Übrigens, Erica gracilis, die üppig blühende Glockenheide, ist nicht winterhart, sie wird aber wegen ihrer kräftigen Farbgebung im Herbst sehr gerne gepflanzt.

Noch ein Tipp: Trotz Herbstbeginn nicht vergessen, wer im Frühling Narzissen, Tulpen und Krokusse blühen sehen will, muss sie jetzt pflanzen.

Frohes Garteln, Ihre Ilse Prauser

 

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Den Garten fit machen

Der Sommerurlaub ist vorbei, für den fleißigen Gärtner heißt es nun den Garten für den Winter fit zu machen. Im September werden Stauden neu gepflanzt oder geteilt und verjüngt. Durch die  Verjüngungskur bleiben sie vital und blühfreudig.  Alte Sträucher werden erst nach dem Blattfall umgepflanzt. Die Rosen nicht zurückschneiden, maximal einkürzen. Hortensien (Bauernhortensie) wenn überhaupt, dann knapp unter der Blüte schneiden, tiefer sitzt bereits die Knospe für das nächste Jahr. Die Frühlingsblüher kommen jetzt in die Erde. Der Boden ist noch warm und feucht, die Pflanzen können gut einwurzeln. Teiche von Laub und Algen befreien. Es ist ratsam ein Netz darüber zu spannen, damit keine weiteren Blätter ins Wasser gelangen.

Auch die Rasenpflege nicht vergessen, den Rasen noch einmal besonders kräftig wässern.

Viel Freude bei der herbstlichen Gartenarbeit wünscht Ilse Prauser

 

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Ein Hoch den Gräsern!

Für die meisten Gräser ist jetzt Hochsaison. Sie präsentieren sich von ihrer prachtvollsten Seite. Viele Arten färben im Herbst kräftig ein und bilden Ähren oder Blüten.
Von 20 cm bis mehr als zwei Meter Höhe ist alles möglich.

Gräser wachsen nicht nur elegant und zurückhaltend im Garten, sie können auch als Sichtschutz eingesetzt werden,  etwa Miscanthus, das Elefantengras.
Am häufigsten ist  Pennisetrum, das Lampenputzergras in unseren Gärten anzutreffen.

Die meisten Ziergräser gedeihen in sonnigen, trockenen Lagen. Sogar an Stellen wo sonst kaum mehr etwas gedeiht. Vor dem Winter sollte man hohe Gräser zusammenbinden, um das Eindringen von Wasser zu vermeiden. An frostigen Tagen im Winter sind Gräser mit Rauhreif  ein besondere Blickfang im Garten. Die Gräser immer erst im Frühjahr zurückschneiden bzw. auslichten.

Auf dass Sie bald das Gras wachsen hören!
Ihre Ilse Prauser

 

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