Farbenfroher "Kaiser des Gartens"

Kürbisse sind in den letzten Jahren zu den wichtigsten Boten des Herbstes geworden. Kleine zierliche, größer gewachsene sowie dicke Kaliber, kugelrund oder birnen- und schlangenförmig, grün, weiß, gelb, orange oder rot und zuweilen  mit einem grinsenden Gesicht  -   vom kleinen Zierkürbis mit gerade einmal fünf Deka bis zum Schwergewicht von 400 Kilo reicht die Vielfalt der Kürbisse.

Der Kürbis (Cucurbita)  ist eine der vielseitigsten Früchte und zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt, er gehört im Übrigen botanisch zu den Beerenfrüchten und ist mit Melone und Gurke eng verwandt.
Der Kürbis, den  man in China „Kaiser des Gartens“ nennt, stammt ursprünglich aus Südamerika, inzwischen wird er fast überall angebaut. Weltweit gibt es rund 850 verschiedene Sorten, die sich in Form, Farbe, Geschmack und Oberflächenstruktur voneinander unterscheiden.

Die Pflanze mag einen sonnigen Standort und humusreiche Erde (Kompost). Die Ranken können täglich bis zu zehn Zentimeter wachsen, der Wassergehalt der frucht liegt je nach reife zwischen 80 und 96 Prozent.

Das "Arme-Leute-Gemüse" von einst erfreut sich in privaten Küchen und in der Sternegastronomie wieder wachsender  Beliebtheit. Die bekanntesten Sorten sind der Hokkaido, der Butternut oder die Butternuss, der Muskatkürbis, der Spaghetti-Kürbis und der Kappenkürbis (auch Bischofsmütze oder Türkenturban genannt). Kürbis lässt sich grillen, braten, füllen und überbacken, dünsten, kochen, einlegen oder pürieren.

Hier ein Rezept für eine köstliche Kürbiscremesuppe:

Zutaten für vier Personen:
1 Hokkaido-Kürbis
3/4 l klare Gemüsesuppe
20 g Butter (nussgroßes Stück)
40 g Zwiebel
20 g Mehl glatt (ein gehäufter EL)
1/8 l Schlagobers
3 EL Creme fraiche
Salz, Cayenne-Pfeffer, Zimt
Etwas Zitronensaft

Zum Verfeinern:
Kürbiskernöl, Kürbiskerne

Zubereitung (30 Minuten):
Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen, schälen und in grobe Würfel schneiden. Zwiebel schälen, würfeln, Butter schmelzen, Zwiebel darin anschwitzen. Kürbis beigeben, andämpfen, mit Mehl stauben, durchrühren. Mit Suppe und Obers aufgießen, Pfeffer und wenig Zimt beigeben und köcheln lassen, bis die Kürbisstücke weich sind (ca. 15 Minuten). Mit Stabmixer fein mixen und nochmals aufkochen, Creme fraiche und einige Tropfen Zitronensaft unterrühren, mit Salz abschmecken.

Zum Verfeinern grüne  Kürbiskerne in Kernöl anrösten (Vorsicht, Kerne springen bei Hitze) und in die angerichtete Suppe streuen, ein paar tropfen Kernöl darüber träufeln.

Guten Appetit!

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