Der Gartenschreck- die Schnecke

Arion Lusitanicus, die Spanische Wegschnecke, kann nicht nur chemisch (Schneckenkorn) sondern auch biologisch bekämpft werden. Nacktschnecken haben meist einen Ruheplatz an geschützter Stelle, von dem sie abends an den  Nahrungsplatz wandern. Sperren Sie den Weg mit einem Schneckenzaun ab - Blech mit gebogener Kante tief eingraben. Achten Sie, dass keine überhängenden Pflanzen über den Zaun ragen (Brückenbildung).

Schnecken einsammeln: Um sie leicht zu finden, alternatives Nahrungsangebot aufstellen, z.B. Kleie oder Haferflocken, Bierfallen. Die Schnecken schlafen ein und können vor Ort eingesammelt werden. Sorgen Sie für natürlichen Unterschlupf im Garten (Bretter- oder Steineauflage) – zeitig in der Früh können Sie darunter die Schnecken einsammeln.

Schneckenfresser: Laufenten brauchen eine geeignete Wasserquelle, um den Schleim zu bewältigen. Zwei Laufenten können einen mittleren Garten schneckenfrei halten.

Im äußersten Notfall können Sie umweltfreundliches Schneckenkorn (Ferramol) streuen. Es enthält den Wirkstoff Eisenphosphat, der wiederum im Boden vorkommt. Nach der Anwendung den Boden eingießen, dann quillt das Korn auf und ist für die Schnecken ein attraktives Nahrungsmittel. Nach dem Fressen verschwinden die Schnecken sofort im Erdreich, man sieht an der Oberfläche keine toten Tiere.
Ein gutes Gartenjahr – und lassen Sie sich nicht zur Schnecke machen! - Ihre Ilse Prauser

 

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Königin der Blumen

Sie klettern, blühen im Erdreich oder in Töpfen, wachsen flach auf dem Boden oder auf Hochstämmen. Nicht nur die verschiedenen Wuchsformen, auch die Farben, der Duft, die Sortenvielfalt sind enorm – die Rose, die Königin der Blumen.

Kletterrosen (Climber) erreichen zwei bis vier Meter. Sie halten sich mit den Stacheln an der Rankhilfe fest. Sorten, die wiederholt blühen, sind empfehlenswert. Rambler Rosen sind kräftiger im Wuchs (bis acht Meter) und brauchen ein starkes Gerüst oder einen Baum. Um die Blühwilligkeit der Kletterrosen zu erhöhen, leitet man die Triebe waagrecht. Auf diese Weise wird fast jedes Auge zum Austreiben angeregt.

Untereinader vertragen sich Rosen prima. Es gibt aber auch wunderbare Begleitpflanzen, die sich zum Kombinieren eignen. Dazu gehören Lavendel, Frauenmantel, Rittersporn. Sind die Begleiter nach Jahren zu groß, sollte man sie allmählich verjüngen (Teile entfernen).

Rosen brauchen Luft. Sind Pflanzen zu eng daneben, können bei Regen die Blätter nicht mehr rasch genug abtrocknen und es kann zum Pilzbefall kommen. Entfernen Sie regelmäßig alle verblühten Blüten, damit ständig neue Knospen nachwachsen können. Alle zwei Wochen düngen.

Wer verzichtet schon gerne auf Rosen, nur weil der Garten zu klein ist?
Zwergrosen für Töpfe sind durchaus möglich. Die Töpfe sollten mindestens 40cm tief sein, da Rosen Tiefwurzler sind.

Einen duftenden Sommer wünscht Ilse Prauser

 

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Pracht für einen ganzen Sommer

Eine Renaissance der einjährigen Beet- und Rabattenblumen ist angesagt, sie schaffen Akzente in jedem grünen Paradies. Männertreu, Tagetes, Zinnien, Löwenmaul und all die anderen Sommerblüher sind viel zu schade, um nur als sprichwörtliche Lückenbüßer im Lauf des Gartenjahres die Löcher in den Staudenbeeten bei Bedarf zu stopfen.

Der Begriff Beetblumen stammt übrigens nicht aus der Botanik, sondern fand durch die Landschaftsarchitekten bei der Gartengestaltung Verwendung. Was wären auch historische Anlagen und Schlossparks oder die heutigen großen Gartenschauen ohne die üppigen und farbenfrohen Rabatten? Einjährige Beet- und Rabattenblumen sind die idealen Pflanzengeschöpfe, um dem Garten ein ganz persönliches Profil zu geben. Zudem fällt bei dieser Üppigkeit auch immer wieder ein Strauß für die Vase ab.

Nur Mut, wagen Sie das Experiment, ob bunte Farbenpracht oder elegante Ton-in-Ton Kreationen bleibt ganz Ihren Vorlieben überlassen. Für die Symphonie in Weiß eignen sich Kosmeen, die Schmuckkörbchen aus Mexiko, wie die „feine Dame“ mit dem abschreckenden Namen unter den Sommerblumen, die Spinnenpflanze. Oder wie wäre es mit dem Fleißigen Lieschen? Die Schatten liebende Pflanze eignet sich zudem hervorragend einen dunklen Winkel im Garten wieder strahlen zu lassen. Mit Gelbkombinationen geht dort gar stets aufs Neue die Sonne auf.

Geld-orange-rot Kombinationen sind der Inbegriff des Sommers, da gesellt sich die Zinnie, eine gebürtige Mexikanerin, zur Landsmännin Tagetes, die Gruppe der Studentenblumen in vielen Größen. Dazwischen macht sich auch ein altes heilendes Pflänzchen wie die Ringelblume gut, die bis heute ihrer entzündungshemmenden Wirkung wegen als Tee oder Salbe verordnet wird.

Bis zum ersten Frost entfalten Beet- und Rabattenblumen ihre Blütenfülle und setzen auch im Herbst noch viele Farbtupfer, bis das Gartenjahr endgültig zu Ende geht.

Viel Freude beim Entdecken der Rabattenvielfalt.

 

 

Mögliche Farbkombinationen:

WEISS BLAU ROSA: Fleißiges Lieschen, Cosmea (Schmuckkörbchen), Spinnenpflanze, Lobelie (Männertreu), Verbenen (Eisenkraut), Agaratum (Leberbalsam), Silberblatt, Alyssum , Salvia (Salbei)

GELB ORANGE ROT: Tagetes (Studentenblume), Zinnie, Begonie, Löwenmaul, Ringelblume, Rudbeckia (Sonnenhut), Mecardonia, Rote Salvie, Gazanie (Mittagsblume), Sanvitalia (Husarenköpfchen)

 

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