Poinsettia pulcherima – der Weihnachtsstern

Was wir beim Weihnachtsstern als Blütenpracht bewundern, sind übrigens die Hochblätter.  Die echten Blüten der Pflanzen sind klein, grüngelb und unauffällig. Weihnachtssterne halten besonders lange, wenn Sie folgende Punkte  beachten:

  • Niemals stehendes Wasser im Übertopf – Erde fast austrocknen lassen.
  • Eventuell mit lauwarmen Wasser gießen.
  • Keine Zugluft.
  • Zirka 20 Grad  - auch in der Nähe  der Heizung.
  • Heller Standort.
  • Keine Düngung während der Wintermonate.

Soll der Weihnachtsstern nächstes Jahr wieder blühen, muss er ab Mitte August, für vier bis fünf Wochen mindestens  zwölf Stunden am Tag komplett  dunkel stehen.

Viel Freude mit dem „Weihnachtsstern – ohne Zimt und Zucker“.

 

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Die Schneerose

Der Reiz der Schneerose, botanisch Heleborus und volkstümlich Christrose, Orakelblume oder Nieswurz genannt, liegt darin, dass sie für Farbakzente während einer Zeit sorgt, in der die meisten Pflanzen im Winterschlaf sind.
Über die Entstehung des Namens Christrose gibt es folgende Erzählung: Ein armer Hirte, der auf dem Weg nach Bethlehem war,  aber kein Geschenk bei sich trug, das er dem Jesus-Kind überbringen konnte, fand in der kalten Jahreszeit auch keine Blumen am Wegesrand. Darum weinte er bitterlich. Als  seine Tränen auf den Boden fielen, entwickelten sich aus ihnen Blüten so schön wie Rosen. Überglücklich überbrachte der Hirte die „Christrosen“ dem Jesus-Kind.

Für den Verkauf werden Schneerosen vorkultiviert, damit man die Blütenpracht bereits im Dezember genießen kann - zuerst als Zimmerpflanze, nach Weihnachten werden sie bei offenem Boden im Garten ausgesetzt. Die Blüten der Schneerose sind weiß, teilweise rosa bis grün oder pflaumenfärbig. Die Blüten fallen nicht ab, weil es sich dabei in Wirklichkeit um Kelchblätter handelt.
Die Blätter sind dunkelgrün, geteilt und haben eine ledrige, derbe Oberfläche. Im Garten fühlen sie sich zwischen Bäumen, aber nicht neben Nadelgehölzen (!)  halbschattig bis schattig besonders wohl. Gelegentliche Kalkgaben fördern die Blütenbildung.

 

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